Digital Marketing: Alles, was Sie darüber wissen sollten

Digital Marketing zu betreiben, ist für Unternehmen heutzutage eine allgegenwärtige und wichtige Aufgabe. Viele Kunden finden sich mittlerweile nicht mehr vor Ort, sondern im Internet. Doch effektives Digital Marketing zu betreiben und die Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten und Taktiken zu behalten, ist nicht einfach. In diesem Artikel informieren wir Sie über das facettenreiche Thema des Digital Marketing, geben Ihnen wertvolle Tipps und stellen Ihnen die unterschiedlichen Vorgehensweisen vor.

Um ihre Produkte zu vermarkten und Kunden anzuziehen, werden digitale Kanäle für Unternehmen immer relevanter, da die Art, wie Kunden sich mit Produkten auseinandersetzen, heute anders ist als früher. Daran müssen Unternehmen in ihrem unternehmerischen Handeln denken, wenn sie nicht hinter der Konkurrenz zurückbleiben wollen. Über soziale Medien, Google-Suchen, E-Mail-Verkehr sowie Webseiten können Unternehmen und Kunden miteinander in Kontakt treten. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie effektives Digital Marketing über die unterschiedlichen Kanäle betreiben und welche Möglichkeiten Sie dabei haben.

Was versteht man unter Digital Marketing?

Digital Marketing dient zunächst einmal als Oberbegriff für alle Marketing-Aktivitäten, die online durchgeführt werden. Beim Digital Marketing geht es vor allem darum, den Kunden in den Mittelpunkt Ihres unternehmerischen Handelns zu setzen und dort mit ihm in Kontakt zu treten, wo er sich gerne aufhält: im Internet. Für erfolgreiches Digital Marketing ist es notwendig, Ihre Kanäle sowie die unternehmenseigene Webseite an Ihre Kunden anzupassen. Es eignet sich besonders gut dafür, Kunden personalisiert anzusprechen, unterschiedliche Gruppen von Kunden zu erreichen und so die Reichweite Ihrer Marke zu erhöhen.

Der Unterschied zwischen Digital Marketing und Inbound Marketing

Digital Marketing wird häufig mit Inbound-Marketing gleichgesetzt und tatsächlich weisen beide Taktiken einige Gemeinsamkeiten auf. Beide werden hauptsächlich online betrieben und der Schwerpunkt beider Marketing-Methoden liegt beim Erstellen von digitalen Inhalten, die von den Kontakten des Unternehmens konsumiert werden sollen. Doch gibt es auch kleine, aber feine Unterschiede, die Sie als Unternehmen kennen sollten. Bei digitalem Marketing wird nicht zwischen Push- und Pull-Marketingtaktiken, also Inbound- und Outbound-Methoden, unterschieden. Sie gehören beide zum digitalen Marketing. Deshalb ist Digital Marketing der Überbegriff für Online-Marketingtaktiken jeglicher Art.

Inbound-Marketing zielt darauf ab, Zielkunden anzusprechen, die bereit sind für die Inhalte des Unternehmens. Hilfreiche Inhalte zur richtigen Zeit sollen die Kunden dazu bringen, die Webseite eines Unternehmens zu besuchen. Inbound-Marketing setzt daher insbesondere auf Pull-Maßnahmen. Beispielsweise kann ein Blog als Inbound-Werkzeug dienen, da er es dem Unternehmen ermöglicht, eine Webseite mit den Begriffen auszustatten, nach denen seine Zielgruppe sucht. Inbound-Marketing zielt grundsätzlich darauf ab, Webseitenbesucher zu Leads zu konvertieren, mit denen ein Geschäftsabschluss erfolgen kann.

Diese Hilfsmittel werden im Digital Marketing genutzt

Um gutes Digital Marketing zu betreiben, gibt es einige Hilfsmittel und Kanäle, mit denen Ihr Unternehmen arbeiten kann. Wie Sie auf Kunden wirken, entscheidet sich nicht erst beim Besuch Ihrer Webseite. Auch digitale Werbung, E-Mail-Marketing, Online-Broschüren und andere Möglichkeiten zur Informationsübermittlung spielen eine wichtige Rolle im digitalen Marketing. Weitere häufig verwendete Kanäle und Materialien im digitalen Marketing sind:

  • Webseite
  • E-Books und Whitepaper
  • Infografiken
  • Social-Media-Kanäle (Facebook, LinkedIn, Twitter, Instagram usw.)
  • Blog-Beiträge
  • Branding-Materialien (Logos, Schriftarten usw.)
  • Interaktive Tools
  • Online-Berichterstattung (PR, soziale Medien und Rezensionen)
  • Online-Broschüren und Lookbooks

 

Strategien im Digital Marketing

Neben den verwendeten Hilfsmitteln spielt die Vorgehensweise eine große Rolle im digitalen Marketing. Verschiedene Strategien bedeuten unterschiedliche Arten von Digital Marketing. Beliebte Taktiken im Digital Marketing sind:

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Durch den richtigen Einsatz von SEO wird durch die Optimierung Ihrer Webseite ein höherer Rang bei Suchmaschinenergebnissen erzielt. Dadurch verbessert sich der organische Traffic auf Ihrer Webseite.

Inbound-Marketing

Beim Inbound-Marketing wird der gesamte Marketingtrichter einbezogen. Hierbei sollen Online-Inhalte eingesetzt werden, um potenzielle Kunden anzusprechen, zu konvertieren, Geschäfte mit ihnen abzuschließen und sie zu begeistern.

Content-Marketing

Hierbei sollen Content-Materialien verteilt werden, um den Traffic, die Markenbekanntheit, die Lead-Generierung und damit die Anzahl der Kunden zu steigern.

Marketing-Automatisierung

Marketing-Automatisierung bezeichnet eine Software, die verwendet wird, um regelmäßig auftretende Marketing-Aktionen zu automatisieren. So können Unternehmen ihre Marketingabteilungen unterstützen, indem sie beispielsweise den E-Mail-Verkehr automatisieren.

Online-PR

Online-PR hat das Ziel, Berichterstattung zum eigenen Unternehmen in digitalen Medien, auf Blogs und anderen Content-basierten Webseiten zu begünstigen. Diese Methode kennen wahrscheinlich viele Unternehmen bereits als nicht-digitale-Variante. 

Social-Media-Marketing

Auf Social-Media-Plattformen bewerben Sie Ihre Marke, Ihre Inhalte sowie die Produktpalette, um so Ihren Traffic und Ihre Markenbekanntheit zu erhöhen und für Ihr Unternehmen Leads zu generieren. Auf einem Social-Media-Kanal erreichen Sie viele verschiedene Kontaktgruppen. Eine positive Meinung zu Ihrem Unternehmen kann sich hier schnell verbreiten.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing wird von Unternehmen meistens genutzt, um Kontakt mit Kunden aufzunehmen und ihnen Infomaterialien und Werbeinhalte zukommen zu lassen. Es wird aber ebenfalls dazu verwendet, die Kunden auf Rabattaktionen und Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Durch geschicktes E-Mail-Marketing können Kontakte direkt zur Unternehmenswebseite weitergeleitet werden.

Pay-per-Click (PPC)

PPC ist eine Abrechnungsmethode in der bezahlten Online-Werbung, wie beispielsweise Google-AdWords, bei der Sie für jeden Klick auf Ihre Anzeige einen Betrag bezahlen.

Partner-Marketing

Beim Partner-Marketing handelt es sich um eine Kollaboration mit anderen Unternehmen, die gegen Vergütung leistungsbasierte Werbung für Ihr Unternehmen anzeigen. 

Native Advertising

Bei dieser Strategie geht es um inhaltsbasierte Werbeanzeigen auf einer Plattform, auf der sie neben unbezahlten Inhalten angezeigt werden. Auch Werbung auf sozialen Medien wird häufig als native Werbung definiert. 

Vorteile von Digital Marketing

Digitales Marketing bringt viele Vorteile mit sich. Beispielsweise können Sie mit dem Einsatz von Digital Marketing präzise Ergebnisse Ihrer Kampagnen in Echtzeit sehen. Daneben gibt es noch weitere Vorteile, die wir Ihnen an dieser Stelle genauer präsentieren möchten:

Webseiten-Traffic

Sie können in Echtzeit die genaue Anzahl an Personen ermitteln, die sich die Landing-Pages Ihrer Webseite angesehen haben. Dies kann zum Beispiel durch HubSpot ermöglicht werden, welches Sie durch den Einsatz von digitalen Analysetools unterstützt. Sie können sogar einsehen, wie viele und welche Seiten die Besucher betrachtet haben, welches Gerät dabei verwendet wurde, wo sie lokalisiert sind und vieles mehr. All diese Erkenntnisse sind sehr hilfreich, wenn Sie unsicher sind, welche Kanäle sich am besten für Ihr Unternehmensmarketing eignen. Indem Sie sehen, wie und wo Ihr Traffic generiert wird, können Sie außerdem feststellen, an welchen Punkten Sie noch einmal nachjustieren müssen, um den Traffic-Output zu erhöhen.

Attribution

Sobald Sie es schaffen, eine effektive digitale Marketingstrategie mit effektiven Tools und Technologien zu kombinieren, machen sie es möglich, alle Ihre Umsätze mit dem ersten digitalen Berührungspunkt eines Kunden in Verbindung zu bringen. Das ist die Attribution. Finden Sie so heraus, wie Ihre Kunden Ihr Produkt suchen und es kaufen. Durch solche Erkenntnisse können Sie in Zukunft besser einschätzen, an welchen Teilen Ihrer Marketingstrategie Sie noch Verbesserungen vornehmen müssen und welche Vorgehensweisen gut funktionierten, sodass Sie sich diesen detaillierter widmen können.

Lead-Generierung und Inhaltsperformance

Wenn Sie Offline-Inhalte verteilen, beispielsweise in Form einer Broschüre, können Sie nicht herausfinden, wie viele Personen die Broschüre tatsächlich gelesen haben. Stellen Sie allerdings entsprechende Inhalte auf Ihrer Unternehmenswebseite bereit, können Sie genau erfahren, wie viele Personen sich die Seite mit Ihrem angebotenen Inhalt angesehen haben. Durch das Bereitstellen von Formularen können Sie außerdem wertvolle Daten Ihrer Kontakte sammeln. So erhalten Sie eine genaue Übersicht darüber, von wem Ihr Angebot heruntergeladen wurde.

 

Info:
Experten berichten, dass Unternehmen, deren Vertrieb und Marketing aufeinander abgestimmt sind, eine jährliche Wachstumsrate von bis zu 20 % erreichen. Deshalb ist es wichtig, eine Verbindung zwischen Marketing und Vertrieb zu schaffen. Optimieren Sie das Kundenerlebnis auch über den Kaufzyklus hinweg!

 

 

CTA_contact

 

Diese Art von Content sollten Sie erstellen

Bei der Erstellung von Inhalten sollten Sie sich an den Anforderungen und Wünschen Ihrer Zielgruppe in den verschiedenen Stadien der Kaufreise orientieren. Wir empfehlen zunächst einmal unterschiedliche Buyer Personas zu erstellen, auf die Sie Ihre Kontakte aufteilen können. Sie können dadurch einfacher die wesentlichen Ziele und Herausforderungen der Zielgruppe bezüglich Ihres Unternehmens erkennen.

 

Info:
Digital Marketing sollte immer für den Kunden gemacht sein. Richten Sie Ihr Content-Angebot danach, potenziellen Kunden dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen und ihre Herausforderungen zu überwinden.

 

Beim Format ihres Contents können Unternehmen auf die unterschiedlichsten Möglichkeiten zurückgreifen. Es gibt einige Optionen, die wir in den verschiedenen Phasen der Käuferreise empfehlen können:

Bewusstseinsphase

  • Blog-Beiträge: Diese Beiträge sind perfekt zur Vergrößerung von organischem Traffic, sofern Sie über eine gute SEO- und Keyword-Strategie verfügen.

  • Infografiken: Grafiken finden in sozialen Medien besonders viel Anklang und werden dort öfter geteilt, sodass Sie davon ausgehen können, dass Ihre Inhalte öfter angesehen werden.

  • Videos: Kurze Videos werden auf sozialen Netzwerken ebenso häufig geteilt und unterstützen Ihr Unternehmen beim Finden neuer Zielgruppen.

 

Überlegungsphase

  • Webinare: Diese detaillierte, interaktive Form zur Übermittlung von Video-Inhalten ist umfassender und informationsreicher als ein Blogbeitrag. Es eignet sich daher besser für die Phase, in welcher der Kunde bereits über Ihre Angebote und Produkte nachdenkt.

  • E-Books: Ein E-Book ist vor allem gut für die Generierung von Leads. Leser müssen hier die Bereitschaft aufweisen, im Austausch für Ihren Content ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

  • Forschungsberichte: Auch ein Forschungsbericht kann einen großen Einfluss auf die Lead-Generierung haben. Ein solcher Bericht kann je nach Situation ebenfalls in der Bewusstseinsphase eingesetzt werden.

 

Entscheidungsphase

  • Fallstudien: Fallstudien können auf der Webseite Ihres Unternehmens bereitgestellt werden. Sie liefern potenziellen Kunden wichtige Informationen und Inhalte, die sie bei ihrer Entscheidungsfindung positiv beeinflussen.

  • Testimonials: Testimonials können eine gute Alternative zu Fallstudien bilden. Sie sind innerhalb des B2C-Bereiches nicht so eng gefasst. 

Wann sollten Inhalte bereitgestellt werden?

Neben relevantem Content an sich ist auch das Content-Mapping sehr wichtig. Dieses bestimmt den richtigen Zeitpunkt, an dem ein Kunde Content erhält, um ihn am Ende zu einem Kaufabschluss zu bewegen. Analysieren Sie dazu Ihre Zielgruppe, sehen Sie sich ihre Customer Journey an und überlegen Sie sich, zu welchem Zeitpunkt Ihre Kontakte die jeweiligen Inhalte am besten gebrauchen könnten. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Analyse außerdem das Stadium innerhalb der Buyers Journey. Das nennen wir Content-Mapping. Beim Content-Mapping sollten Sie Ihre Inhalte anhand der folgenden Kriterien ausrichten:

  • Personenmerkmale der Buyer Persona, für die Sie Ihre Inhalte erstellen

  • Phase der Buyers Journey

 

Für welche Unternehmen eignet sich Digital Marketing?

Zunächst einmal lässt sich sagen, dass Digital Marketing für beinahe jedes Unternehmen geeignet ist, unabhängig von Art, Branche und Größe der Firma. Welche Angebote und Produkte vermarktet werden sollen, spielt zunächst keine Rolle, da es beim Digital Marketing darum geht, die Buyer Persona Ihrer Kunden zu ermitteln, ihre Bedürfnisse zu erkennen und entsprechend dieser, die passenden Online-Inhalte zu erstellen. Doch gerade, weil sich jedes Unternehmen mitsamt seinen Kundenkreisen von anderen unterscheidet, ist es wichtig zu wissen, dass nicht jede digitale Marketing-Strategie für jedes Unternehmen gleich gut geeignet ist. Deshalb unterscheiden wir zwischen B2B- und B2C-Segment:

Im B2C-Segment

Ist Ihr Unternehmen im B2C-Segment angesiedelt, liegt das Ziel Ihrer digitalen Marketing-Aktivitäten darin, Besucher auf Ihre Webseite zu leiten und sie zu Kunden zu konvertieren, ohne dass sie jemals mit einem Vertriebsmitarbeiter in direkten Kontakt treten mussten. Ihr Fokus beim Digital Marketing liegt also nicht beim Generieren von Leads, sondern viel mehr auf einer Beschleunigung der Buyers Journey. Relevante Informationen zu den Funktionen Ihrer Produkte oder Dienstleistungen werden bereits in den ersten Phasen der Käuferreise übermittelt. Das heißt, dass Ihr Unternehmen stärkere Calls-to-Action (CTAs) benötigt. Die Wahl der richtigen Kanäle ist für Unternehmen im B2C-Bereich ebenso wichtig wie im B2B-Bereich, nur sollten sie sich weniger auf Plattformen bewegen, in denen es um Berufliches geht, sondern eher auf den gängigen sozialen Medien wie Instagram oder Twitter.

Im B2B-Segment

Unternehmen im B2B-Segment sollten sich beim Digital Marketing hauptsächlich auf die Leadgenerierung konzentrieren. Potenzielle Kunden sollen dazu veranlasst werden, mit Ihrem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. Ihre Marketingstrategie sollte deshalb darauf abzielen, qualitativ hochwertige Leads anzusprechen und diese für Ihre Vertriebsmitarbeiter zu konvertieren. Dafür sollten Sie neben Ihrer eigenen Webseite andere unterstützende digitale Kanäle nutzen, auf denen sich Ihre demografische Zielgruppe bewegt.

Was es über Mobil-Marketing zu wissen gibt

Beim Digital Marketing spielt das Marketing über Mobilgeräte eine große Rolle, denn immerhin ist das Smartphone mittlerweile ein ständiger Begleiter für die meisten Menschen. Digitale Medien werden zu 60 % auf Mobilgeräten konsumiert und zu 40 % auf Desktop-Geräten. Das zeigt, wie wichtig Digital Marketing auch im Mobil-Bereich ist. Ermöglichen Sie es Ihren Kunden, über das Mobilgerät auf Ihre Inhalte zuzugreifen, indem Sie eine Mobile-App bereitstellen. Achten Sie hierbei darauf, dass das Erlebnis mit Ihrer App genauso positiv auf Ihre Kunden wirkt, wie über den Computer. Verwenden Sie unbedingt ein optimiertes oder responsives Design, das auf mobilen Geräten genauso benutzerfreundlich ist wie auf dem Desktop.

Kürzen Sie die Länge Ihrer Formulare zur Leadgenerierung, damit Nutzer von unterwegs aus das Bedürfnis haben, Ihren Content herunterzuladen. Auch bei Grafiken, die Sie für soziale Medien bereitstellen, sollten Sie stets an die Nutzer von Mobilgeräten denken und auch Ihre Bilder sollten unbedingt auf allen Bildschirmen funktionieren. Unabhängig vom Content, den Sie anbieten, sollten Sie stets darauf achten, wie das Erlebnis Ihrer Kunden auf Mobilgeräten aussieht.

Die Kosten für Digital Marketing

Für Unternehmen stellt sich die Frage, ob für erfolgreiches Digital Marketing ein großes Budget notwendig ist. Das ist vor allem davon abhängig, welche Elemente des digitalen Marketings in die Marketing-Strategie aufgenommen werden soll. Verfügen Sie bereits über eine eigene Webseite und möchten sich auf Inbound-Techniken wie SEO, soziale Medien und Content-Erstellung konzentrieren, werden Sie kein großes Budget benötigen. Solange es Ihnen vor allem darum geht, qualitativ hochwertigen Content für Ihre Kunden zu erstellen, müssen Sie wenig Geld, aber viel Zeit investieren. Dies lohnt sich allerdings.

Geht es bei Ihren Unternehmenszielen allerdings darum, Marketing zu betreiben, indem Sie Online-Werbung schalten oder E-Mail-Verteiler verwenden, sollten Sie mit Ausgaben rechnen. Wie hoch die Kosten ausfallen, ist abhängig davon, wie viel Sichtbarkeit Sie mit Ihrer Werbung erreichen möchten.

Vertraut Ihr Unternehmen auf PPC-Anzeigen, müssen Sie sich mit Ihren Keywords gegen andere Unternehmen behaupten, um bei Suchmaschinen so weit oben wie möglich aufzutauchen. Wenn Sie hier viel Konkurrenz haben, können die Ausgaben ebenfalls entsprechend hoch ausfallen. Aus diesem Grund empfehlen wir, dass Sie sich zunächst auf die Verbesserung Ihrer Reichweite konzentrieren.

Wann können Sie mit den ersten Erfolgen rechnen?

Da Sie Ihren Erfolg an Messzahlen sehen können, werden Sie wahrscheinlich den Eindruck bekommen, dass sich der Erfolg beim Digital Marketing schneller einstellt als im Offline-Marketing. Wie viel Erfolg Sie allerdings tatsächlich haben werden, ist abhängig vom gewählten Maßstab und der Effektivität Ihrer digitalen Marketingstrategie.

Es ist wichtig, dass Sie nichts überstürzen und sich viel Zeit für die Planung und Ausführung Ihres Digital Marketings nehmen. Seien Sie darauf gefasst, Änderungen vornehmen zu müssen und bleiben Sie flexibel. Erstellen Sie umfangreiche Buyer Personas und identifizieren Sie damit so genau wie möglich die Wünsche und Ansprüche Ihrer Zielgruppe. Im Anschluss daran sollten Sie sich auf das Erstellen qualitativ hochwertiger Online-Inhalte konzentrieren. Mit diesen Inhalten sprechen Sie Ihre potenziellen Kunden an und wenn Ihr Content gut auf Ihre Zielgruppe abgestimmt ist, können Sie bereits im ersten halben Jahr mit guten Ergebnissen rechnen. Gehört bezahlte Werbung zu Ihrer digitalen Strategie, können Sie sogar noch schneller positiven Veränderungen erwarten. Allerdings wird empfohlen, sich zunächst einmal auf den Aufbau des organischen und für Sie wesentlich kostengünstigeren Traffic zu konzentrieren. So können Sie durch die Nutzung von sozialen Medien und SEO langfristigen, nachhaltigen Erfolg erzielen.

Fazit: Digital Marketing wirkt sich positiv auf jedes Unternehmen aus

Sollten Sie nun bereit sein, Digital Marketing auszuprobieren, stellt sich womöglich die Frage, wo sie überhaupt anfangen sollen. Betreiben Sie schon Digital Marketing, erreichen Sie zumindest einige Segmente Ihrer Zielgruppe bereits online. Vermutlich können Sie bei näherer Betrachtung dennoch Bereiche erkennen, in denen sich die Online-Marketingstrategie Ihres Unternehmens verbessern kann. So wird es den meisten Unternehmen gehen, die einen genaueren Blick auf ihr Digital Marketing werfen: Egal ob groß oder klein und egal welche Produkte oder Dienstleistungen vermarktet werden sollen.

Aus diesem Grund sind wir der Meinung, dass sich Digital Marketing für beinahe jedes Unternehmen lohnt und wir hoffen, dass unser Artikel Ihnen dabei geholfen hat, einen Überblick über die verschiedenen Strategien und Möglichkeiten im Digital Marketing zu bekommen. Sollten Sie noch mehr Informationen benötigen oder weitere Fragen zum Thema Digital Marketing haben, dann zögern Sie nicht, sich an unsere kompetenten Marketing-Experten zu wenden. Unser Team hilft Ihnen gerne weiter und unterstützt Sie individuell beim Erstellen eines geeigneten Digital-Marketing-Plans.